Ländliche Räume im direkten Dialog
Dresden, 17. September 2026 – Noch bevor der parlamentarische Alltag im Sächsischen Landtag begann, wurde am frühen Morgen ein großer Frühstückstisch gedeckt: mit frischen Brötchen, Milch, Wurst und Käse, selbstgemachter Marmelade und weiteren regionalen Leckereien.
Der Sächsische LandFrauenverband e. V. und der Sächsische Bauernverband hatten auch in diesem Jahr zum Parlamentarischen Frühstück in den Sächsischen Landtag eingeladen. Ehrenamtlich Engagierte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Verbände bereiteten den Empfang vor und schufen damit einen besonderen Rahmen für den direkten Austausch zwischen Politik, Landwirtschaft und LandFrauen.
Abgeordnete aus verschiedenen Fraktionen nahmen gemeinsam mit Bäuerinnen, Bauern und LandFrauen an den Tischen Platz. Bei Kaffee und Frühstück wurde nicht nur über Landwirtschaft gesprochen. Im Mittelpunkt standen vielmehr die vielfältigen Herausforderungen und Zukunftsfragen der ländlichen Räume in Sachsen.
Themen wie die Entwicklung der Regionen, Mobilität und Erreichbarkeit, gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen auf dem Land bestimmten die Gespräche. Dabei konnten die Vertreterinnen und Vertreter aus den ländlichen Regionen ihre Erfahrungen unmittelbar einbringen und deutlich machen, wo politische Rahmenbedingungen den Alltag vor Ort beeinflussen.
Über eineinhalb Stunden wurde gemeinsam gegessen, diskutiert und zugehört. Gerade die besondere Atmosphäre des gemeinsamen Frühstücks machte einen Austausch möglich, bei dem politische Mandate, Verbandsfunktionen und berufliche Rollen für einen Moment in den Hintergrund rückten: Alle saßen am selben Tisch.
Für den Sächsischen LandFrauenverband nahm unter anderem die Präsidentin des Verbandes, Uta Schladitz, an den Gesprächen teil. Auch Vertreterinnen und Vertreter der sächsischen Landespolitik sowie der für Landwirtschaft zuständige Staatsminister, Herr Georg-Ludwig von Breitenbuch, beteiligten sich am Austausch.
Das Parlamentarische Frühstück zeigt, wie wichtig Begegnungsräume zwischen Politik und den Menschen aus den ländlichen Regionen sind. Denn politische Entscheidungen über die Zukunft des ländlichen Raums gewinnen an Qualität, wenn Erfahrungen, Herausforderungen und konkrete Bedarfe der Menschen vor Ort unmittelbar gehört und miteinander diskutiert werden.
Der direkte Dialog bleibt deshalb eine wichtige Grundlage dafür, ländliche Räume in Sachsen gemeinsam lebenswert, zukunftsfähig und gesellschaftlich stark zu gestalten.

